Nebenwirkungen
Da es sich bei den Zytostatika um stark wirksame Medikamente handelt, die z.T. nicht nur auf die Krebszellen wirken, kommt es im Verlauf einer Chemotherapie häufig zu mehr oder weniger ausgeprägten Nebenwirkungen.
Dabei unterscheidet man die Nebenwirkungen, die generell in der Wirkstoffgruppe der Zytostatika häufig vorkommen von denen, die für einen bestimmten Wirkstoff spezifisch sind.
Da durch die Chemotherapie versucht wird, das Wachstum der Krebszellen zu hemmen, sind oft auch gesunde Zellgruppen betroffen, die sich durch eine hohe Teilungsrate auszeichnen.
Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören daher:
Übelkeit
Brechreiz
Durchfall
Appetitlosigkeit
Abgeschlagenheit
Haarausfall
Schleimhautschäden
und Abwehrschwäche.
Um diese Nebenwirkungen zu vermeiden oder möglichst gering zu halten, bekommt der Patient neben seiner Chemotherapie weitere Medikamente, die die Lebensqualität während und nach der Behandlung erhöhen.




